Andere Symptome


Candida und Gewichtszunahme

Bei unbehandelten, systemischen Candidainfektionen erleben die Patienten oft eine Gewichtszunahme oder Schwierigkeiten, an Gewicht zu verlieren. Die Krankheit kann zu hartnäckigen Fettpolstern führen, die schwer loszuwerden sind, egal, wie wenig Sie essen oder wieviel Sie sich bewegen.

Dafür gibt es mehrere Gründe, doch es ist wichtig, zuerst zu verstehen, dass Ihnen keine Diät helfen wird, ohne Behandlung des zugrunde liegenden Problems: dem Candida-Pilz. Die mögliche Gewichszunahme durch den Pilz wird durch mehere Gründe wahrscheinlich:

Zuckerdrang: Der Candida-Pilz braucht Zucker, um zu wachsen und sich zu vermehren und dieser Zucker kommt aus den Lebensmitteln, die wir essen. Ein typisches Symptom einer Candidainfektion ist der unstillbare Heißhunger auf Süßigkeiten, Zucker und Kohlenhydraten. Bei Candidapatienten ist dies weit mehr, als eine bloß physische Abhängigkeit von Zucker. Der Candidapilz setzt große Mengen von Zucker um und senkt so Ihren Blutzuckerspiegel. Dadurch werden Signale im Gehirn ausgelöst, die besagen, dass man mehr Zucker essen soll, um das Gefühl von Unterzuckerung zu stoppen. Eine Folge von einer unbehandelten Candidainfektion ist deshalb oft, dass man zu viel isst, vor allem zuckerhaltige, süße Produkte.

Stress auf das Immunsystem: Die toxischen Nebenprodukte des Candida-Pilzes, vor allem die Mykotoxine, können eine Reaktion Ihres Immunsystems auslösen. Stress auf die Nebennieren hebt den Cortisolspiegel an, ein Alarmzustand, bei dem der Körper seine Energie und Kalorien (einschließlich der Fettreserven) speichert und schützt-

Müdigkeit: Bedingt durch die Müdigkeit und den geistigen und emotionalen Effekten auf das Gehirn (ein Gefühl, wie ein geistiger Nebel, Unlust, Depressionen..) ist es für Candida-Betroffene oft schwer, die Motivation zu finden, sich überhaupt zu bewegen, von Fitnesstraining ganz zu schweigen.

Oft ist eine einfache Diät mit Kalorienreduktion nur Symptombehandlung, statt Behandlung der Ursache des Problems. Diätberatungen gibt es überall im Internet, aber nur selten sehen Sie einen Behandlungsplan, bei dem die zugrunde liegende Erkrankung mitbehandelt wird. Wenn Sie einem guten Candida-Behandlungsplan folgen und sich an eine gesunde Ernährung halten, dann werden Sie erleben, wie einfach es ist, auch hartnäckige Fettdepots loszuwerden. Die Candida-Diät ist sehr kalorienarm und praktisch alle Candidapatienten verlieren während der Diät auch an Gewicht.

 

Candida und das Immunsystem

Eine systemische Candidainfektion hat einen sehr großen Einfluss auf das Immunsystem. Die Schwächung des Immunsystems durch die Candidainfektion öffnet die Tür für eine Reihe von anderen Erkrankungen. Wenn Sie auch noch von der zugrunde liegende Erkrankung/Ursache betroffen sind, die der Auslöser für die Candidainfektion war, kann die Situation besonders ernst sein und manchmal sogar tödlich enden.

Die Candidainfektion und die Schwächung des Immunsystems kann zu vielen verschiedenen Nebenerkrankungen führen, so wie häufigen Grippen, Lebensmittelsallergien, Staub-/Pollenallergien, Allergien gegen Duftstoffe, Psoriasis, Warzen, Herpes, Lunginfektionen, bakteriellen Infektionen, Augen- und Ohr-Infektionen, andere Arten von Pilzinfektionen in der Haut und Haar, Fußpilz usw. Viele dieser Symptome kommen im Krankheitsstadium 3 einer systemischen Candida-Infektion vor (siehe den Abschnitt 'Krankheitsstadien').

Wenn Sie dann mit der Anti-Candida-Diät und dem Candida-feindlichem Lebensstil beginnen, werden diese Veränderungen allein das Immunsystem deutlich stärken, schon durchden hohen Gehalt an essentiellen Nährstoffen in der Nahrung und wegen dem reduzierten Stress. Gleichzeitig wird der Candidapilz durch die Reduzierung von Zucker und der Erhöhung von fungiziden Lebensmittel den Rückzug beginnen. Die große, von dem Candida-Pilz verursachte Überlastung des Immunsystems wird langsam abgebaut. Als Ergebnis verschwinden viele Komplikationen, die eine Folge der Immunschwächung waren, langsam aber sicher wieder. Auch viele Allergien gehen wieder weg. Im Stadium 2 der Erkrankung sind viele der Nebenwirkungen verschwunden. Die meisten können allerdings sehr rasch wieder auftauchen, wenn Sie durch Stress oder verbotenen Lebensmittel einen Rückfall bekommen. Deshalb ist es sehr wichtig, ständig und konsequent die Anti-Candida-Diät und den gesünderen Lifestyle durchzuhalten, auch wenn schon deutliche Besserung eingetreten ist.
  

Candida und Darmfunktion

Eine gute und effektive Darmfunktion ist ein sehr wichtiges Element, damit die Gesundheit sich bessern kann. Viele Candida-Patienten haben dünnen, hellen Stuhlgang, da der Magen-Darm-Trakt mit einer dicken Schicht des Candidapilzes bedeckt ist und nur noch sehr ineffektiv funktioniert. Die Aufnahme von essentiellen Nährstoffen ist dadurch deutlich verringert und schlecht verdaute Lebensmittel passieren den Darm. Das Ergebnis ist dieser dünne, helle und riechende Stuhlgang mit mehr oder weniger unverdauten Speiseresten. Wenn der Candida-Pilz in seiner Ausbreitung durch den geringeren Zuckergehalt der Diät und durch die Fungizide begrenzt wird, ändert sich auch der Stuhlgang wieder. Zudem ist die Anti-Candida-Diät reich an Ballaststoffen und anderen nützlichen Substanzen, die für eine optimale Darmfunktion sorgen und das Wachstum von nützlichen Darmbakterien unterstützen.Das Ergebnis ist ein fester und dunkler Stuhlgang ohne unverdaute Speisereste und mit deutlich verbesserter Absorption von lebenswichtigen Nährstoffen aus der Nahrung. Dies wird natürlich Ihr Immunsystem stärken und damit Ihre Chancen, die Candidainfektion zu überwinden. Achten Sie immer auf das Aussehen Ihres Stuhlganges und konzentrieren Sie sich auf gesunde Lebensmittel in hoher Qualität und mit hoher Verdaulichkeit. Glücklicherweise haben wir in unserem Netshop auf Candidapatient.com eine feine Auswahl von Lebensmittel in hoher Qualität, die Ihren Heilungsprozess unterstützen werden.
 

Candida und Neurologie

Eine systemische Candidainfektion kann einen großen Einfluss auf das Gehirn und das Nervensystem haben. Dies ist im Wesentlichen durch die verschiedenen Substanzen begründet, die der Candidapilz im Laufe des Wachstums-Sterbeprozesses des Pilzes abgibt. Diese Substanzen können die Produktion von körpereigenen Substanzen, die wichtig sind für ein ausbalanciertes Nervensystem, hemmen. Zum Beispiel kann der Pilz zu einer erhöhten Produktion von Acetaldehyd führen und Acetaldehyd hemmt die Produktion von Acetylcholin. Acetylcholin ist aber wichtig für den Stoffwechsel, darunter auch für den Hirnstoffwechsel. Weiter verursacht der Pilz noch eine ganze Reihe anderer mentaler und emotionaler Symptome, die sehr belastend sein können. Darunter sind: starker Drang nach zuckerhaltigen Speisen, Irritiertheit, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Migräne, absolute Unfähigkeit, sich zu konzentrieren, schlechtes Gedächtnis, Verwirrtheit, Schwindel, MS-ähnliche Symptome (undeutliche Sprache, Verlust der Muskelkoordination, auch Sehkraftschwächung), Depression, Angst ohne Grund, Panikattacken, Paranoia, Handlungskontroll-Verlust und eine weitere Vielzahl von anderen Verhaltenssstörungen. Manche Patienten erleben entzugsartige Erscheinungen, wie starkes Zittern (vor allem bei Hunger).

Darüber hinaus ist die große Mehrheit der Patienten mental betroffen von der massiven Müdigkeit, die Sie bei der Krankheit erleben, vor allem in den Die-Off Perioden. Wegen der massive Müdigkeit haben viele Patienten keinerlei Energie mehr, ein geringes Selbstwertgefühl, erleben schlechte mentale Leistungen und Misserfolge, Niedergeschlagenheit und wollen sich isolieren. Eines der Merkmale von Candidiasis-Patienten ist tatsächlich, dass sie oft ihren Job verloren haben. Der Grund dafür ist, dass ihre Leistung und ihr mentaler Zustand bedingt durch die Krankheit sehr unbeständig sind (Krankschreibungen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, schlechte mentale Leistungen usw.). Die meisten Patienten belastet es auch, dass sie mit ihrer Krankheit und ihren Symptomen oft allein dastehen und keine Hilfe von der Schulmedizin erhalten. Nur wenige Ärzte sind in der Lage, die Krankheit überhaupt zu diagnostizieren und die überwiegende Mehrheit der Patienten mit einer systemischen Pilzinfektion erleben, dass sie von ihren Ärzten einfach wieder weggeschickt werden. Ja, wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Arzt Ihnen statt eines Fungizids ein Antidepressivum verschreibt oder Sie zu einen Psychologen überweist.






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