Was verursacht Candidiasis?

Candida albicans kann sich auf Grund verschiedener Faktoren, wie Stress, einem schwachen Immunsystem (durch Krankheit, Organtransplantationen, Verletzungen etc. verursacht), einem Immundefekt, Antibiotikagabe, oralen Kontrazeptiva oder der Verwendung von Cortison oder Prednison unkontrolliert im Darm vermehren. Der Candidapilz kann sich von der harmlosen, nichtinvasive, Zucker-fermententierende Hefe zu einer Pilz-Form mit langen Wurzelstrukturen verändern. Diese Form des Pilzes kann die Darmwand durchdringen und sich dann im Rest des Körpers ausbreiten. Zucker und Allergene aus der Nahrung oder der Umgebung kann den Zustand konservieren oder sogar verschlechtern und der Pilz kann seine Kolonien anlegen, in denen er von den Nährstoffen aus Darm und dem Körper lebt. Selbst wenn die ursprünglichen Faktoren, die das Immunsystem schwächte und die Pilzinfektion auslöste, entfernt werden oder wurden, wird der Pilz in vielen Fällen einfach im Körper leben bleiben, solange der Pilz mit Zucker aus der Nahrung im Darm gefüttert. Das Ergebnis ist ein dauerhaft geschwächtes Immunsystem und viele weitere, unangenehme Symptome.
 
Candida und Antibiotika

Mit die häufigsten Schuldigen für einen Candida-Pilz-Ausbruch sind Antibiotika. Eine systemische Behandlung mit Antibiotika tötet nicht nur die schädlichen, patogenen Bakterien, sondern es killt auch die nützlichen, lebenswichtigen Darmbakterien gleich mit ab. Dies macht Ihren Körper wehrlos gegen andere schädliche Bakterien und gegen Pilze, wie zum Beispiel die schnell wachsende Candida-Hefe, die dann bald den Dünndarm dominiert und Probleme verursacht.

Natürlich sind Antibiotika in einigen Situationen lebenswichtig oder zumindest extrem notwendig, aber die traurige Wahrheit ist, dass Ärzte sie auch gegen viele gesundheitliche Probleme verschreiben, bei denen sie keinen oder nur einen begrenzten Nutzen haben, wie beispielsweise bei Virus-basierten Erkrankungen wie Erkältungen.

Das Kaufen von Bio-Lebensmitteln kann dazu beitragen, Ihren Antibiotika-Konsum zu reduzieren, da Bio-Milch und Fleisch keine Antibiotika enthalten. In einigen Ländern, wie in den USA, wird Antibiotika noch immer unbegrenzt in der Viehzucht verwendet um die Sterblichkeitsrate niedrig zu halten und die Gewinnmargen zu erhöhen. Reste dieser Antibiotika finden dann in Form von Milch und Fleisch ihren Weg auf den Teller. Dies ist teilweise so gang und gäbe, dass die Europäische Union den Einfuhr solch verseuchten Fleisches komplett verboten hat.

 

Candida-Pilz und Ihre Ernährung

                              

 

Die moderne Ernährung ist wie ein nie endendes Fest für den Candida-Pilz. Sie ist nährstoffarm mit einem geringen Anteil von Ballaststoffen, dafür reich an hochraffinierten Kohlenhydraten. Diese Ernährung kann über einen Zeitraum von Jahren einen gesunden Dickdarm in ein 'lebloses Rohr', ausgekleidet mit Schichten verkrusteter Fäkalien und Schleim (einer perfekten Fäulnis-Brutstätte für pathogene Keime), verwandeln. Dies ist ein hervorragender Ort zur Ausbreitung von Candida-Myzel-Tentakeln. Candida albicans, ein normaler Bewohner eines gesunden Dickdarms, liebt es, in diesem giftigen Dreck zu leben, dort, wo es warm und faulig ist und kaum Sauerstoff vorkommt. Folglich gefällt es dem Hefepilz in den meisten Zivilisations-Dickdärmen. In vielen Fällen breitet sich der Pilz so sehr aus, dass er durch die Darmwand wächst und Chaos im Rest des Körpers ausrichtet. Die Ernährung reich an hochraffinierten Kohlenhydraten ist dabei der ideale Nährboden für den Pilz. Weiter beginnen hier im geschädigtem Dickdarm auch andere Erkrankungen, ausgelöst aus wiederaufgenommenen Giftstoffen und einer Mangelernährung durch die geringe Absorption essentieller Nährstoffe.

Der Dünndarm enthält noch flüssigen Stuhlgang und die Darmwand wird hier oft mit einer Schleimschicht bedeckt, statt mit verkrusteten, alten Fäkalien wie im Dickdarm. Dies fördert das Wachstum und die Vermehrung des Candida-Pilzes. Der Dünndarm wird als der Ort angesehen, an dem der Candida-Pilz am häufigsten und stärksten ist, denn das Darmmilieu ist hier für ihn optimal und meist ist hier auch Zucker aus der Nahrung vorhanden, auf dem die Pilze wachsen können. Es ist sehr wahrscheinlich auch der letzte Ort im Körper, in dem Sie noch eine Candidainfektion haben werden, wenn Sie den Pilz schon überall sonst im Körper besiegt haben. 

Auch die vielen Zusätzstoffe und synthetische Substanzen in Fertigwaren können eine Candidiasis verursachen. Unsere Körper und Darm ist dazu entwickelt Grundnahrungsmitteln zu verdauen. Unser Verdauungssystem ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Immunsystems und wenn diese synthetischen Substanzen hier geraten, reagieren manche darauf. Einige nehmen diese Zusätzstoffe für Jahren ein ohne Reaktion, aber schließlich gebt das Immunsystem auf und eine Candida Infektion bricht aus.

 

Kohlenhydrate

                           

 

Kohlenhydrate bestehen aus Zucker, Stärke und Ballaststoffen. Da Candida eine Hefepilzart ist, braucht er Zucker um zu wachsen und sich zu vermehren. Zuckerarten sind einfache Kohlenhydratstrukturen und bestehen aus Glukose (Traubenzucker), zum Beispiel in Gemüse- und Industrieprodukten, Fruktose (Fruchtzucker) in pflanzlichen Lebensmitteln, Laktose (Milchzucker) in Milchprodukten, Maltose in dunklen Broten und Saccharose (bestehend aus Glukose und Fruktose) in pflanzlichen Produkten und in Industrieprodukten (Haushaltszucker ist pure Saccharose). Der Candida albicans liebt alle diese Zucker und kann sie sehr einfach aus dem Darm aufnehmen und dadurch wachsen. Zucker führt zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckers (hoher GI = Glykämischer Index) und liefert dadurch per Blutbahn Nährstoffe zu dem Pilz.

Stärke ist eine komplexere Art von Kohlenhydraten, als Einfachzucker und besteht aus mehreren Glukose-Molekülen, die verbunden sind. Die Bindungen müssen erst gespalten werden, bevor der Candida-Pilz den Zucker daraus aufnehmen kann, das macht Stärke ein kleines bisschen tauglicher für Candida-Patienten, als Einfachzucker. Der Blutzucker steigt auch nicht so kräftig an, wie durch raffinierten Zucker. Dennoch ist Stärke mit Vorsicht zu genießen, da sie doch recht schnell aufgespalten wird.

Ballaststoffe sind komplexere Strukturen aus Glukose in Verbindung mit größeren Molekülen und damit sind sie hervorragende Inhaltsstoffe für die Ernährung eines Candidapatienten mit systemischer Pilzinfektion. Der Pilz muss hart dafür arbeiten, aus diesen Kohlenhydraten noch Nahrung zu bekommen. Ballaststoffe führen auch zu einem niedrigeren Blutzuckerspiegel, da sie einen geringen GI haben und sind gut geeignet, um den Pilz auszuhungern.

Der Candida albicans-Pilz braucht Zucker, um darauf zu wachsen. Daher muss der Fokus immer darauf liegen, den Gehalt von leicht verdaulichen, einfachen Kohlenhydraten so gering wie möglich zu halten. Leicht verdauliche Kohlenhydrate sind Zucker, Lebensmittel, die Zucker enthalten und Lebensmittel, die zu Zucker umgebaut werden können. Daher können raffinierte Kohlenhydrate, wie verarbeitete Lebensmittel mit Weißmehl, Alkohol, Speisestärke etc. alle zu einem weiteren Candida-Wachstum führen. Ballaststoffreiche Nahrungsmittel sind am besten geeignet im Rahmen der Anti-Pilz-Diät.

Die unterschiedliche Freigabe von Zucker ins Blut nach Verzehr eines Lebensmittel und damit die Verursachung von einem höheren Blutzuckerspiegel kann durch den glykämischen Index (GI) ausgedrückt werden. Je höher der GI eines Lebensmittels, desto schneller geht der Zucker ins Blut. Der GI kann als Leitfaden verwendet werden, wie schnell der Pilz im Darm und im restlichen Körper mit Zucker versorgt wird. Es ist nicht überraschend, dass Lebensmittel mit Zuckerzusatz einen hohen GI haben, ebenso wie Weißbrot und Getreideflocken, die nicht Vollkorn sind. Fett, Eiweiß und Ballaststoffe können die Leerungsdauer von Magen und Darm senken und den GI niedriger halten. Nahrung mit einem niedrigen GI ist für Candidapatienten wesentlich besser geeignet. Solche Lebensmittel sind zum Beispiel Bohnen (rote, weiße, schwarze ...), Nüsse (Haselnüsse, Paranüsse, Mandeln ... Mit Paranüssen kann man zudem sehr leicht den Selenbedarf decken, schon zwei Paranüsse am Tag reichen dazu aus), Samen (Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Kürbiskerne, Hanfsamen, Sesam) und Gemüse. Fisch, Fleisch und Eier enthalten Fett und Eiweiß und nur sehr wenig bis keine Kohlenhydrate. Alle diese aufgezählten Lebensmittel sind ideal für Candidapatienten.

 

Zusammenhang von Ernährung und Immunsystem

Ein gesundes Immunsystem sollte den Candida-Pilz in Schach halten können. Doch eine zuckerreiche Ernährung schwächt das Immunsystem, vor allem, da sie so arm an Nährstoffen ist. Dadurch können sich die Candida-Hefen vermehren.

Lebensmittel mit Schimmel (z. B. Schimmelkäse) oder Hefe (Brot besser mit Sauerteig zubereiten) müssen ebenfalls vermieden werden, da sie die Candida-Symptome verschlimmern können. Andere Lebensmittel, die das Wachstum von Candida anregen können, sind verschiedene Gewürze, Saucen, Kaffee, Tee, Milchprodukte (die das Immunsytem schwer belasten können, auch bei Menschen, die sie augenscheinlich vertragen), Weizenprodukte und verpackte und verarbeitete Fertignahrungsmittel. Diese Art von Ernährung führt unter anderem zu einem Mangel an nützlichen Darmbakterien. Achten Sie auch auf bisher unerkannte Lebensmittelallergien, die Ihr Immunsystem schwächen könnten.

Vor allem sollte immer darauf geachtet werden, so wenig Zucker und kohlenhydratreiche Lebensmittel wie möglich zu essen. Dafür sollten mehr immun stimmulierende Lebensmittel verzehrt werden. Doch eine weitaus ausführlichere Beschreibung zur Anti-Pilz-Diät finden Sie im entsprechenden Abschnitt.

 

Candida und die Antibabypille

Bei einigen Betroffenen kann ein Ausbruch einer Candidainfektion auf die Einnahme von oralen Kontrazeptiva zurückgeführt werden. Durch das hormonelle Ungleichgewicht, das durch die Hormongaben im Körper ausgelöst werden, und durch die Auswirkung auf das Immunsystem, kann der Körper schädliche Pilze nicht mehr wirkungsvoll bekämpfen. Zusätzlich kann sich der Candida-Pilz richtig gehend von Östrogen ernähren und wird mit der Pille förmlich gemästet. Sehr viele Frauen erleben wiederkehrende Scheidenpilzinfektionen, während sie die Pille einnehmen. Systemische Pilzinfektionen haben es dann genauso leicht.

Ein weiterer Verhütungsmittel, das eine Candidiasis verursachen kann, ist die Kupferspirale. Es hat sich herausgestellt, dass Kupfer ein Wachstum der Hefen in der gleichen Weise fördern kann, wie Östrogen dies vermag. Seien Sie darum achtsam, was die Auswahl des Verhütungsmittels angeht.

 

Weibliche Anatomie

Frauen sind in der Regel aus mehreren Gründen anfälliger für Candidiasis, als Männer:

Der weibliche Hormonspiegel schwankt beständig im Laufe des Zykluses. Die Hälfte der Zeit ist ein anhaltend hoher Östrogenspiegel die Norm, dies kann den Pilz genauso in seiner Ausbreitung fördern, wie Progesteron.

Denn das C. albicans-Wachstum wird durch das weibliche Hormon Progesteron stimuliert und der Progesteronspiegel ist in der zweiten Hälfte des Zykluses, sowie in der Schwangerschaft erhöht. Synthetisches Progesteron kommt zusätzlich noch in Antibabypillen vor und kann eine Candidiasis fördern.

Zudem macht es die weibliche Anatomie dem Candida-Pilz leicht, sich vom Anus aus bis in die Vagina auszubreiten. Vaginale Hefepilz-Infektionen sind deshalb eine häufige Folge einer systemischen Candidainfektion.

 

Candidapilz und Stress

         

 Stress beeinflusst Ihren Körper auf mehrere Arten, die zu einer Candidainfektion führen können. Eine der ersten Reaktionen des Körpers auf Stress ist die Ausschüttung von Cortisol, einem Hormon, das das Immunsystem schwächt und im Blut den Zuckerspiegel erhöht. Der Blutzuckerspiegel steigt an, da der Körper Glukose aus den körpereigenen Glykogenspeichern, die in Muskeln und Leber gespeichert sind, freisetzt. Die Candida-Pilze vermehren sich mit diesem Blutzucker extra schnell, während Ihr Immunsystem dagegen quasi wehrlos ist. Schnell ist das Gleichgewicht der Mikroorganismen im Dünndarm zerstört. Längere Stressperioden können auch Ihre Nebennieren schwächen und Ihre Nebennieren sind ein wichtiger Teil Ihres Immunsystems. Diese kleinen Organe geben Hormone frei, die mehrere Systeme im Körper regulieren und sie sind verantwortlich für die Produktion vom "Kampf-oder-Flucht"-Hormon Adrenalin. Wenn Ihre Nebennieren sich erschöpfen, fühlen Sie sich ständig müde und daher trinken viele Candidabetroffene viel Kaffe, um dies zu kompensieren. Ihr Immunsystem wird zusätzlich belastet und ist nicht mehr in der Lage, richtig auf Krankheitserreger wie dem Candidapilz zu reagieren. Eine stressfreie Lebensweise ist daher von höchster Wichtigkeit im Kampf gegen die Candidainfektion. Stress kann eine Candidainfektion noch viel schlimmer machen und es ist daher sehr wichtig, dass Sie den Stress ernst nehmen. Für Candidapatienten gibt es drei große Arten von Stress, denen Sie sich bewusst sein sollten.

Die erste Art von Stress ist die psychische Belastung, die durch Beziehungsstress, Stress in der Arbeit, psychischen Traumata, finanziellen Problemen usw. induziert wird. Das Ergebnis ist auf ein schlechter Schlaf, eine erhöhte Herzfrequenz und eine Vielzahl von weiteren stressbezogenen Symptomen. Der Schlafmangel bringt es zum Beispiel mit sich, dass weder Gehirn noch Darm zur Ruhe kommen können. Das Ergebnis davon ist, dass man sich in einem ständigen Alarmzustand befindet und die Verdauung sich verschlechtert. Aufgrund der erhöhten Alarmbereitschaft im Körper wird mehr Cortisol ins Blut ausgeschüttet und der Blutzuckerspiegel ist beständig hoch. Das Ergebnis ist eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes, durch das Füttern der Candida-Pilze mit dem Blutzucker.

Die zweite Art von Stress, die Candidapatienten erleben können, ist physischer Stress, der aus anstrengenden Tätigkeiten, wie harter körperlicher Arbeit usw. stammt. Es muss viel Zucker in die Muskeln transportiert werden, damit Sie hart arbeiten können. Dieser Zucker kommt aus der Nahrung im Darm und aus den Glykogenspeichern und wird per Blutbahn zu den Muskeln transportiert. Hungrige Pilze können sich gleich mit daran bedienen.

Längere Perioden mit anstrengendem Training können darum für Candidapatienten sehr schädlich sein. Außerdem wird der Verbrauch von Nährstoffen (Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen) erhöht und Candidapatienten sind damit meistens eh schon nur noch sehr marginal versorgt. Das Ergebnis sind Nährstoffmängel und ein geschwächtes Immunsystem, sowie eine Stärkung des Pilzes.

Die letzte Art von Stress, die eine Candidainfektion verschlimmern kann, beruht auf interen Stress im Körper, wenn man eine schwere Erkrankung, große Verletzung oder große, chirurgische Eingriffe erlebt.. Eine unbehandelte, systemische Candidainfektion ist ein sehr schwerer Stressfaktor für den Körper, da ständig Candidazellen sterben und neue Pilzzellen produziert werden. Wenn die Pilze sterben, werden viele verschiedene Toxine (bis zu knapp 80 verschiedene) freigesetzt. Diese Toxine schwächen Ihr Immunsystem und Ihre Nebennieren.


Chlor

Chlor wird teilweise dem Trinkwasser zugesetzt, um schädliche Bakterien zu töten und damit die Trinkwasserversorgung zu sichern. Doch wenn Chlor aus dem Trinkwasser in Ihr Verdauungssystem kommt, zerstört es große Teile der positiven Darmflora, genau wie Antibiotika. Dies schwächt das Immunsystem, stört die Verdauung und ermöglicht es dem normalerweise in kleinen Mengen im Darm enthaltenen Candida-Hefepilz, sich zu vervielfachen und zu einer systemischen Candidainfektion zu werden.

Chlor kann fast überall in der normalen Umwelt festgestellt werden und vielleicht trinken auch Sie Tag für Tag Chlor mit Ihrem Trinkwasser. Sie baden und dutschen vielleicht darin und benutzen es, um Ihre Kleider zu waschen.

Der erste Schritt, um Ihre Chloraufnahme zu reduzieren, beginnt mit dem Trinkwasser. Die meisten Städte fügen Chlor zum Trinkwasser hinzu und deshalb ist die beste Lösung für dieses Problem eine komplette Hausfilteranlage, in der das Chlor aus dem Wasser entfernt wird, ehe es in die Verteilung Ihres Hauses gelangt. Sie können verschiedene Arten von Systemen kaufen, aber am besten ist ein Filtersystem, das Ihre gesamte Wasserversorgung filtert. Auf diese Weise bekommen Sie nicht nur reines Trinkwasser, sondern auch reines Badewasser und Wasser zum Kleiderwaschen. Lassen Sie sich von einem guten Verkäufer beraten und stellen Sie Nachforschungen an, um herauszufinden, welche Wasserfiltersysteme das Chlor effektiv aus dem Wasser entfernen.

Wenn Sie sich keine komplette Hausfilteranlage leisten können, dann kaufen Sie individuelle Filter für Ihre jeweiligen Wasserhähne, insbesondere für Ihre Küchenspüle, um Ihr Trink- und Kochwasser sauber zu halten. Wenn Sie zur Arbeit oder zum Einkaufen gehen, dann nehmen Sie Ihr eigenes Wasser mit oder kaufen Sie Trinkwasser in einem Laden. Auch Pools und Schwimmhallen sollten Candidapatienten vermeiden, da diese einen sehr hohen Chlorgehalt haben. Und kaufen Sie keine chlorierten Bleichmittel für die Wäsche oder chlorierte Reinigungsprodukte.

 

Quecksilber in Ihre Zahnfüllungen

Amalgalmsilber enthält mindestens 50% Quecksilber und dies ist giftig für den Körper. Quecksilberpartikel und -dampf werden kontinuierlich an den Körper abgegeben, vor allem immer, wenn Sie kauen oder wenn Sie Ihre Zähne putzen oder beim Zahnarzt bearbeiten lassen.
Quecksilber schwächt das Immunsystem deutlich und kann die Ursache für viele verschiedene gesundheitliche Probleme sein. Eines davon ist der Candida-Pilz. Das Quecksilber tritt aus den Zahnfüllungen aus und tötet die guten Bakterien der Darmflora, so dass der Candida-Pilz sich ungehemmt vermehren kann.

Es gibt keinen noch sichere Menge an Quecksilber im Körper und es im Mund zu haben, ist definitiv eine schlechte Idee. Wenn Sie es sich leisten können, dann übernehmen Sie die Verantwortung für Ihre Gesundheit und lassen Sie sich die Füllungen durch andere z. B. Keramikfüllungen ersetzen. Allerdings nur von einem Zahnarzt, der Erfahrung in den Sicherheitsvorkehrungen beim Entfernen von Almalgamfüllungen hat.

 

Wormer, Parasiten und Haustiere

Würmer und Parasiten könnnen in Ihrem Darmtrakt leben, dies führt zu Störungen der Darmflora und ermöglicht es auch dem Candidapilz zu wachsen. Parasiten sind in vielen Teilen der Welt, dort, wo es warm ist, recht normal.

Parasiten werden oft on kontaminiertem Wasser gefunden, besonders in weniger entwickelten Teilen der Welt. Trinken Sie daher kein Wasser aus dem Hahn oder Wasser aus Bächen, Flüssen oder Seen in diesen Teilen der Erde.

Leider sind auch bei uns Gerichte wie Sushi, Ceviche, Rindstartar und anderes rohes Fleisch in unserem Teil der Welt populär geworden. In rohem Fleisch oder Fisch können Parasiten leben, stellen Sie daher immer sicher, dass das Fleisch oder der Fisch, den Sie verzehren, gut gegart ist.

Auch Haustiere können Sie mit Würmern anstecken, daher sollten Sie Ihre Haustiere regelmäßig entwurmen und nie Ihr Essen mit ihnen teilen. Waschen Sie sich nach Umgang mit Tieren immer die Hände. 

Es gibt aber einige Pilzinfektionen die von Mensch zu Mensch übertragen werden können oder von Tieren zu Menschen. Übertragung von Pilzinfektionen von Tieren zu  Menschen, wie zum Beispiel Haustieren, ist ein Gebiet die noch nicht gründlich nachgeforscht ist. Viele Haustiere haben Pilzinfektionen, und wir wissen nicht genau, welche Arten von Pilzen sie tragen und wie aggressiv die Pilzinfektione von Tier zu Mensch übertragen werden. Darüber hinaus kann es möglich sein, dass Haustiere mehr unbekannten und widerstandsfähigen Pilzinfektionen trägen, Pilzinfektionen wogegen Labortests und Schulmedizin für Menschen noch nicht entwickelt.

 

Andere Faktoren

Es gibt viele weitere Faktoren, die das Immunsystem schwächen können und damit einer systemischen Candidainfektion Vorschub leisten können. Es gibt dabei auch jeweils große Unterschiede von Mensch zu Mensch, wie viel oder wenig nötig ist, um das Immunsystem soweit zu schwächen, dass eine Pilzinfektion sich ausbreiten kann. Viele haben keinerlei Probleme mit bestimmten Produkten, auf die andere sehr viel empfindlicher reagieren. Oft ist es eine Kombination aus mehreren Faktoren, die die Immunschwäche verursacht. Einige dieser Faktoren können zum Beispiel auch unbehandelte Infektionen (wie sexuell übertragbare Krankheiten), chronische Krankheiten, mangelnde Bewegung, Nikotin- und Alkoholmissbrauch, Drogenmissbrauch, Überdosierung von Medikamenten oder allergische Reaktionen auf Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel, Umweltverschmutzung, Nährstoffmangel (z. B. von Vitaminen und Mineralien), Verwendung von ungesunden Kosmetika und vieles mehr sein. Die Verwendung von Kosmetika kann für viele Candidapatienten problematisch werden, denn bei den meisten Kosmetika und Körperpflegeprodukten werden die Chemikalien über die Haut absorbiert und gelangen so auch in die Blutbahn. Dies kann allergische Reaktionen verursachen, das Immunsystem schwächen und die systemische Candidainfektion verschlimmern. Daher raten wir von der Verwendung von Kosmetika und Körperpflegemitteln ab, es sei denn, es kann vom Produzenten garantiert werden, dass die Stoffe daraus nicht ins Blut gelangen können.

Zum Glück gibt es alternative Körperpflegeprodukte und wir haben in unserem Shop eine Auswahl von sehr sanften Produkten. Sie können diese verwenden, ohne Ihrer Gesundheit noch weiter zu schaden. Unsere Produkte sind sehr mild und werden nicht von der Haut absorbiert. Es gibt keine bekannten Überempfindlichkeiten oder Allergien auf diese Produkte.



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